Das Verblassen heidnischer Glaubensvorstellungen bei den Germanen und die Ausbreitung des Christentums

Zeitschrift für nationale Identität

von Dr. Christian Böttger

Das Verblassen heidnischer Glaubensvorstellungen bei den Germanen und die Ausbreitung des Christentums

Oft begegnet man der Auffassung, bei den Vorfahren unseres Volkes sei das Christentum ausschließlich gewaltsam verbreitet worden. Aber war das wirklich so? Oder handelte es sich bei der „Überwindung urgesellschaftlicher Glaubensvorstellungen“ vielleicht sogar um einen gesetzmäßigen Prozeß, wie es marxistische Religionswissenschaftler herausgestellt haben? Eines scheint aber festzustehen: dieser historische Vorgang ist von einem ganzen Komplex unterschiedlicher Faktoren beeinflußt worden. Monokausale Erklärungsversuche werden sich hier immer als untauglich erweisen. Auch bei dieser Entwicklung müssen Faktoren wie Anpassungsfähigkeit, Wechselwirkungen, Rückkopplungen und Selbstorganisation Berücksichtigung finden. Das macht diesen Vorgang so spannend. Schauen wir uns deshalb zunächst das System der Glaubensvorstellungen bei den Germanen etwas näher an.

1. Zur altgermanische Religion

1. 1. Einige allgemeine Bemerkungen

Bei den Germanen, wie auch bei den antiken Völkern, wird die Beziehung zum Transzendenten nicht erst durch einen Kultakt hergestellt, sondern die…

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