„Zukunft aus zweiter Hand(1949)-Originaltitel Schicksal aus zweiter Hand“/Film

  • Die Geschichte beginnt mit einem Ausrufer auf einem Jahrmarkt, wo der Hellseher Sylvio Sylvestro behauptet, die Gedanken seiner Zuschauer erraten zu können. Mehrere Besucher haben selbige auf einem Zettel aufgeschrieben und diesen gefaltet. Studienrat Gärtner, der mit einem Freund die Vorstellung besucht, hält dies alles für faulen Zauber und gibt seine Meinung auch lautstark kund. Der Hellseher geht auf ihn zu und fordert Gärtner heraus. Gleich zu Beginn stellt er Gärtner vor allen anderen Zuschauern bloß, indem er einige von dessen „Jugendsünden“ ausplaudert, so, dass er ein Mädchen entehrt haben soll, das sich daraufhin umgebracht habe. Gärtner gibt sich zutiefst empört, weiß aber genau, dass jener ominöse Sylvestro recht hat. Ebenfalls anwesend ist der alte Lehrer, den alle nur „Pinguin“ nennen. Er kommt später in die Garderobe des Wahrsagers, den er von früher als Michael Scholz kennt, als dieser noch sein Schüler war. „Pinguin“ gesteht, dass er sich als früherer Lehrer am sozialen Abstieg des Michael Scholz zum Jahrmarktsunterhalter „Sylvio Sylvestro“ mitschuldig fühle.

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